Mein Kopf kann sprechen…

Ich bin aufgeregt. Mein erster Beitrag. Wahrscheinlich wird er gar nicht lang… Huch, da ist er schon, ein erster Gedanke. Worte aus Buchstaben. In meinem Kopf. Einer von mehr als 9.000 Gedanken, die uns, wie ich mal las, tagein, tagaus durch den Kopf herumschwirren. Und das auch noch unbewusst! Das heißt, ich habe hier nicht einmal das Steuer in der Hand. Daran möchte ich etwas ändern. Ich glaube schon seit Jahren daran, dass ich mein Glück selbst in der Hand habe, um mein Leben (mit) zu gestalten. Warum also nicht hier in Form des Steuers in meiner Hand? Quasi als Steuerfrau meiner Gedanken in meinem Kopf. Warum nicht meine Gedanken erkennen, sobald sie da sind – und als solche betrachten? Ganz ohne Bewertung – und dann steuern! Eine Mammutaufgabe, zumindest wenn ich mir noch einmal die Zahl 9.000 vor Augen führe. Und was heißt das überhaupt: Gedanken steuern? Manipuliere ich mich damit selbst? Ist das gut? Aber hey, warum an 9.000 denken und nicht bei Nummer 1 anfangen? „Wahrscheinlich wird er gar nicht lang.“ Kann ich das zum Zeitpunkt des Gedankens schon wissen? Sicherlich nicht. Aber was soll ich mit diesem Gedanken? Was macht er mit mir? Schürt er Hoffnung auf schnelle Erleichterung, um mich anderen Dingen zuzuwenden? Oder will er mich abhalten vom Schreiben? Warum? Um mich zu schützen, mich der Lächerlichkeit meiner Idee hinzugeben? Ohne diesen einen Gedanken, was würde ich tun? Einfach schreiben, oder?